Einzeln sind Photovoltaik und Wärmepumpe jeweils sinnvoll. Zusammen ergeben sie etwas, das mehr ist als die Summe der Teile: ein Haushalt, der einen Großteil seines Heizstroms selbst produziert. Warum das so funktioniert – und was man bei der Planung wissen muss.

Das Prinzip dahinter

Eine Wärmepumpe braucht Strom – das ist ihr einziger Energiebedarf. Wer diesen Strom zum Teil selbst produziert, reduziert seine Betriebskosten erheblich. Im Sommer, wenn die Solaranlage auf Hochtouren läuft, ist der Eigenanteil am größten. Im Winter sinkt er – hier hilft ein Pufferspeicher, der tagsüber vorgeheizt wird.

Das Ergebnis: eine deutlich höhere Eigenverbrauchsquote als bei einer PV-Anlage alleine, und niedrigere Heizkosten als bei einer Wärmepumpe ohne eigenen Solarstrom.

Was bei der gemeinsamen Planung wichtig ist

Beide Systeme müssen aufeinander abgestimmt sein – das ist der entscheidende Punkt. Eine PV-Anlage, die zu klein für den Wärmepumpen-Strombedarf ist, verschenkt Potenzial. Eine Wärmepumpe, die nicht mit dem Energiemanagementsystem kommuniziert, läuft an der falschen Stelle.

Förderung für beide Systeme kombinieren

Wärmepumpen werden über die BEG gefördert, PV-Anlagen profitieren von der Mehrwertsteuerbefreiung und günstigen KfW-Krediten. Beide Förderungen sind kombinierbar. Wir behalten den Überblick über das aktuelle Förderlandschaft und prüfen, was in Ihrer Situation möglich ist. Details zur Wärmepumpenförderung finden Sie hier: Wärmepumpe Förderung 2026.

Für wen lohnt sich die Kombination besonders?

Ob Ihr Haus für die Kombination geeignet ist, hängt von Dach, Heizlast und Verbrauchsprofil ab. Wir schauen uns das gemeinsam mit Ihnen an. Mehr zum Thema PV im Altbau finden Sie in unserem Artikel Photovoltaik im Altbau: Lohnt es sich?

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